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Sichere WhatsApp Alternativen: Threema vs. Telegram

Nachdem bekannt wurde, dass Facebook WhatsApp für 19 Mrd. US-Dollar geschluckt hat, setzt bei vielen nun plötzlich eine Art Offenbarung ein und es wird sich doch endlich mal aktiv nach Alternativen umgeschaut. Abseits davon, dass der gewählte Zeitpunkt in Verbindung mit mancher Begründung dafür geradezu grenzdebil erscheint, bleibt weiterhin die Frage: wohin soll man gehen?

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Ich geb dir meine Passwörter, du gibst mir deine

Als ich das letzte Mal gehört habe, wie ein ehemals befreundetes Pärchen seine Passwörter austauscht, dachte ich noch das wäre ein Einzelfall. Doch da schein ich mich getäuscht zu haben.

Anscheinend stellt das Austauschen von Passwörtern unter Teenies eine gesteigerte Form des Vertrauensbeweises dar. Sollte dann mal der Fall eintreten, dass der andere Mist baut, aber keine Racheakte gestartet werden wird das gegenseitige Vertrauen damit bestätigt.

Ganz ehrlich? Ich hab noch keinen größeren Mist gehört! Nicht nur, dass es generell ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt seine Passwörter überhaupt aus der Hand zu geben, es entzieht sich mir außerdem die Logik, dass das einen Vertrauensbeweis darstellen soll, wenn der andere in meinen persönlichen Konten rumschnüffeln darf. Für mich hört sich das eher nach Teenies an, die schon von den Medien so verblöded sind und glauben sie werden immer nur noch betrogen. Wenn ich meinem Partner nicht mal so viel Vertrauen entgegenbringen kann, dass er genau das nicht tut, dann brauch ich gar nicht erst mit sowas anfangen.

Denn was ist euch lieber: Dass ich einen Partner hab, dem ich blind vertrauen kann? Oder nen paranoiden Spasti, der mir auf Schritt und Tritt nachspioniert, um mich bei etwas zu erwischen, was er sich selbst zusammengeschustert hat? Da wundert mich echt gar nicht mehr, warum dem Privatfernsehen der Teenie-Herzschmerz nicht ausgeht, wenn das Beziehungen sein sollen heutzutage…

Tatsachenverdrehung bei Browser-Studie

Wunder oh Wunder, NSS Labs wirft Accuvant nun Tatsachenverdrehung bei ihrer Studie vor, bei der Chrome die Konkurrenz um längen hinter sich lässt. Ich hab’s ja schon in dem letzten Post zur Studie gesagt: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Ich hab mich sowieso schon gewundert, wie sich Mozilla das einfach so gefallen lässt, da ja immerhin ein Deal zwischen denen und Google besteht. Doch Moment, der Deal ist am Auslaufen.

„Das ist ein von einem Auftraggeber finanzierter Bericht und in solchen Fällen ist es üblich, dass der Auftraggeber die Methodik der Tests vorgibt, was auch hier der Fall zu sein scheint.“

– Vikram Phatak, Chef-Techniker von NSS Labs

No fucking shit, Sherlock. NSS Labs behauptet, dass Google die SafeBrowsing API, die Firefox und Safari beispielsweise anstoßen, um verseuchte Links zu identifizieren, den Browsern der Mitbewerber nicht im selben Umfang zur Verfügung stellt, wie das bei Chrome der Fall wäre. Chromes Erkennungsrate ist in dem 10-tägigen Testverfahren von 8% auf fast 40% gestiegen, während die Konkurrenz bei den 2% rumgegurkt ist. Auch habe Accuvant Sicherheitstechnologien einfach unter den Tisch fallen lassen, damit Chrome besser dasteht.

NSS Labs hat zwar in der Vergangenheit selbst mehrere herstellerfinanzierte Studien angenommen, aber es gäbe ja einen Grund für die, das nicht mehr zu tun.

Ich kann nur wieder betonen: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

Chrome top, Firefox flop (IE so-lala)

Zuerst wunderte ich mich bei der Überschrift noch, aus welchen Nähten das feurige Füchslein denn platzen soll. Bei näherer Betrachtung geht aus dem Artikel hervor, dass die nächste Version von Firefox in seiner 32-Bit Ausführung mittlerweile mehr als 3 GB RAM beim Kompilieren auf einem 32-Bit System verballert und somit das Übersetzen der Quellcodes fast unmöglich wird.

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