Archiv der Kategorie: Reviews

Metroid: Other M Impressionen

Die Reviews zu Metroid: Other M gehen ziemlich auseinander. Some love it, some hate it. Auch ich kann mich nach dem Durchspielen nicht klar einordnen. Es ist auf jeden Fall ein Spiel, das Spaß machen kann, ABER…! Dickes, fettes ABER…!

Ich versuche mal meine Impressionen zu Metroid: Other M zusammenzufassen. Bedenkt dabei, dass ich um Spoiler wohl schwer herumkomme. Falls ihr es also noch nicht durch habt, solltet ihr euch wohl nochmal hinter eure Wii klemmen und das nachholen.

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Sandkasten für’s Wohnzimmer, macht Teppich nicht dreckig

Minecraft hat es nun also nach langer Wartezeit doch endlich auf die Xbox 360 geschafft und feiert seine Erfolgsgeschichte dort munter weiter. Alleine innerhalb 1 Stunde wurde die Profitgrenze erreicht, nach den ersten 24 Stunden brach der Arcade-Titel bereits mit über 400.000 Downloads alle Rekorde und hat den bisher unangefochtenen Motorrad Parcours Platzhirsch „Trials Evolution“ (120.000 Downloads in 24 Stunden) mit Leichtigkeit vom Thron gestoßen. Mittlerweile sind schon über 1 Mio Downloads erfolgt. Die Xbox 360 Edition von Minecraft ist  für 1600 MS Points (ca. 20 EUR) über Xbox Live Arcade zu haben.
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Final Fantasy XIII-2 Demo im Test

Am 11. Januar 2012 erschien die Demo zu Final Fantasy XIII-2, ca. 1 Monat vor der Veröffentlichung des fertigen Spiels, auf Xbox Live und im PlayStation Network. Ich habe die Demo gespannt erwartet und möchte euch meine Erlebnisse schildern. Ich möchte darauf hinweisen, dass dieser Testbericht Spoiler enthalten kann. Wenn ihr die Demo noch nicht gespielt habt und gerne überrascht werdet, rate ich euch zuerst zum Controller zu greifen und die Demo salopp einfach mal durchzuspielen. Ich habe mir die Demo auf der Xbox 360 und PS3 reingezogen (wobei ich fast 3 Stunden jeweils investiert habe um die Demo gründlicher unter die Lupe zu nehmen) und muss sagen, dafür, dass die Demo doch recht kurz geraten ist, macht sie Lust auf mehr.

Ich weiß ich bin damit viel zu spät dran, der Artikel hing auch schon seit 2 Wochen in den Entwürfen, aber ich hab auch noch ein Leben, nen Job und ne Ausbildung zu meistern, also bin ich zu entschuldigen 😛

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Ocarina of Time 3D: ein Meisterwerk noch meisterhafter

Es dürfte einige nicht verwundern, dass ich verrückt genug bin mir einen 3DS nur für ein Spiel zu kaufen. Und noch weniger verwunderlich, dass es sich bei dem Spiel um kein geringeres handelt als The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D.

Nun könnte man vorschnell urteilen, ich hätte es mir nur wegen der besseren Grafik gekauft. Nun ja… Okay, ihr habt mich, ich war auf die bessere Grafik aus. Doch es gab noch mehr, das mich an der Neuauflage gereizt hat. Doch eins nach dem anderen. In meinem Ocarina of Time 3D Review werde ich euch zeigen, warum Nintendo weiß, wie ein Remake auszusehen hat. Denn einen zeitlosen Klassiker wie Ocarina of Time neu aufleben zu lassen und dabei dem Original treu zu bleiben ist bei weitem keine leichte Aufgabe!

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Firefox 4 nähert sich Vervollständigung

Die Entwickler aus dem Hause Mozilla haben bekannt gegeben, dass mit der fertigen Version 4 ihres Firefox gegen 22. März zu rechnen sei. Im Grunde eigne sich der vor einer Woche veröffentlichte Release Candidate bereits als Fertige Version. Ich habe mich mit Version 4 befasst und zeige euch hier jetzt mal ein paar Neuerungen.

Schlankeres Interface

Seit Google Chrome sich einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut und das simple Interface als größtenteils positiv aufgenommen wird zieht Mozilla (übrigens auch Microsoft mit dem IE9) nach und beschreitet neue Wege in Sachen Oberflächengestaltung.

Die Menüzeile in Firefox 4 ist einem “Firefox-Button” gewichen (ähnlich Microsoft Office 2007). In ihm findet sich das komplette Menü wieder. Die Verlagerung der Menüleiste erlaubt es dem Design-Team außerdem die Tabs über der Adressleiste zu platzieren. Dieser Schritt wurde unter anderem auch damit begründet, dass die Adresse in der Adressleiste mehr mit dem ausgewählten Tab korrespondiert. Eine Favoritenleiste gibt es immer noch an der selben Stelle, sie ist allerdings standardmäßig ausgeblendet. Im Firefox-Menü (oder mit einem Rechtsklick auf die Titelleiste) kann man die Oberfläche seinen Vorstellungen anpassen.

Auch die Navigation hat eine Restrukturierung erfahren. So befinden sich links nur noch der Vorwärts- und Zurück-Button. Die Startseite ist standardmäßig ganz rechts neben dem Lesezeichenmenü. Der Go-, Refresh- und Stopp-Button sind eins geworden und verändern sich der Situation entsprechend: Beim eingeben einer Adresse wird der Button ein grüner Pfeil, beim Laden einer Seite ein rotes X und bei Untätigkeit der Seite ist er ein blauer Kreis-Pfeil. Wie schon erwähnt, kann die Oberfläche immer noch umfassend angepasst werden. Im Firefox-Menü unter Einstellungen können die Symbolleisten angepasst werden.

Neue Funktionen

Sync

Firefox Sync Einstellungen

Am interessantesten dürfte wohl die “Sync” getaufte Funktion sein. Da immer mehr Leute nebenbei noch einen Laptop haben oder zusätzlich noch ein Smartphone hilft diese Funktion dabei auf allen Geräten dieselben Lesezeichen, Passwörter, Einstellungen, Chronik und Tabs zu haben. Wie das an einem Smartphone mit Android aussieht habe ich mir auch schon angeschaut, den Review gibt’s hier. Man braucht ein Konto auf den Firefox Sync Servern (oder man kann sich einen solchen Server selber basteln) um von Sync profitieren zu können. Nach der Erstellung eines Kontos bekommt man einen Sync-Key, den man unbedingt sicher aufbewahren sollte. Es ist ein einzigartiger Schlüssel der die hochgeladenen Daten verschlüsselt. Ohne Schlüssel kann man die Daten später nicht mehr entschlüsseln. Der Schlüssel wird zufällig generiert, ein eigener Schlüssel ist nicht möglich. Um andere Geräte hinzuzufügen gibt man lediglich einen 3-Zeiligen Code á 4 Zeichen ein.

Firefox Sync Gerät hinzufügen

Aber nicht nur zum Synchronisieren zwischen Geräten ist dieser Dienst geeignet. Sollte der Computer mal einem massiven Virenbefall zum Opfer fallen oder etwas anderes den Rechner lahmlegen ist Sync auch ein hervorragendes Sicherungs-Tool – vorausgesetzt man verschlampt seinen Sync Key nicht Zwinkerndes Smiley

Windows 7 Integration

Darauf haben Windows 7 Fans wohl schon lange gewartet. Firefox macht sich die Features der Sprunglisten und Tabvorschau zunutze. Damit zieht der Fuchs mit der Konkurrenz gleich.

Die Sprungliste bietet 3 Aufgaben: öffnen eines neuen Tabs, öffnen eines neuen Fensters oder das Wechseln in den privaten Modus, in dem keine Aufzeichnungen stattfinden. Darüber hinaus wird die aktuelle Chronik angezeigt, damit man schnell wieder zu den am häufigsten besuchten Webseiten zurückfindet. Wie üblich kann man Seiten dann auch dauerhaft anheften.

Tab-Gruppen

Wer des Öfteren eine riesige Anzahl an Tabs geöffnet hat wird sich über dieses neue Feature bestimmt freuen. Tab-Gruppen ermöglichen es, wie der Name schon sagt, Tabs in Gruppen zusammen zu fassen und ihnen eigene Namen zu geben.

Man kann sich mit den Tab-Gruppen schnell einen Überblick verschaffen, was man gerade so alles an Tabs offen hat. Die Gruppen lassen sich frei positionieren und in ihrer Größe verändern – je nach dem, wie viel Wichtigkeit man ihnen einräumen will zum Beispiel. Übersteigt die Tab-Anzahl die Größe der Gruppe werden die Tabs als Stapel dargestellt und man kann diesen dann mit einem Klick einsehen. Und sollte man doch mal den Überblick verlieren kann man sämtliche Tabs durchsuchen lassen. Übereinstimmungen werden dabei hervorgehoben. Gruppen, die noch Tabs beim schließen beinhaltet haben kann man auch wiederherstellen. Die Gruppen können mit dem Icon oben rechts aufgerufen werden oder mit der Tastenkombination STRG+Shift+E.

Hardwarebeschleunigung

Firefox 4 wird zum Aufbau und zur Darstellung der Seiten die Grafikkarte zur Beschleunigung dieser Vorgänge heranziehen. Dadurch benötigt die Darstellung einer Seite noch weniger Zeit. Aber auch Videos profitieren von einer flüssigeren Wiedergabe. Ebenso sollen Ruckler beim Scrollen, Zoomen und Animationen auf ein Minimum reduziert werden. Voraussetzung für die Hardwarebeschleunigung ist allerdings mindestens Windows Vista und eine kompatible Grafikkarte (d. h. eine die nicht geblacklistet ist wie die mobilen Intel-Grafik-Chipsätze von Netbooks). Um zu überprüfen ob Hardware-Rendering eingesetzt wird einfach “about:support” in die Adresszeile eingeben, dies ruft eine Zusammenfassung auf, die zur Fehlerbehebung benutzt werden kann. Ganz am Ende stehen dann Details zum Grafiksupport. Sollte Hardware-Rendering nicht unterstützt werden fällt Firefox auf normales Rendering zurück. Es macht den Fuchs nicht unbrauchbar!

App-Tabs

Da viele Webseiten sich heutzutage viel mehr wie interaktive Anwendungen verhalten kommt Firefox 4 mit sogenannten App-Tabs.

App-Tabs zeigen nur das jeweilige Website-Icon und blinken wenn sich in ihnen etwas geändert hat, wie z. B. eine neue E-Mail, Facebook Kommentar, oder neue Tweets. App-Tabs sind immer sichtbar, in jeder Tab-Gruppe damit man auf dem Laufenden bleibt.

Weblinks

Firefox 4 Release Candidate Download Firefox 4 Download
Firefox 4 Features im Vergleich zu vorherigen Versionen im Detail (Englisch)

Firefox für Android

firefox-for-twitter_reasonably_smallIch teste derzeit Firefox auf meinem Android Handy und muss sagen soweit schlägt sich das Füchslein nicht schlecht. Es schlägt sich als mobiler Compadre zu seinem großen Desktop-Bruder nicht schlecht und Firefox Sync trägt dazu nicht unmaßgeblich bei. Firefox für Android fühlt sich wie ein Desktop Browser auf einem Smartphone an, keine kastrierte Version eines Browsers, bei dem man sich wünschen würde wieder am Rechner zu sitzen.

Egal wann, egal wo

Richtet man Firefox Sync ein spielt es keine Rolle mehr, ob man schnell wo hin muss. Mit Sync kann man folgende Inhalte zwischen Geräten synchronisieren:

  • Lesezeichen
  • Passwörter
  • Einstellungen
  • Chronik
  • Tabs

Damit ist es ein Leichtes seine letzte Browsing Session vom PC auf dem Telefon fortzusetzen.

Allerdings will ich hierbei besonders betonen, dass Sync keine Voraussetzung ist, um Firefox “Mobile” verwenden zu können, es funktioniert auch wunderbar ohne. Man muss dann lediglich auf das Fortsetzen des Browsing Sessions vom PC und die Lesezeichen Synchronisation auf dem Telefon verzichten.

Lesezeichen, Chronik, Suche, Tabs

Um Lesezeichen einzusehen genügt eine Berührung der Adressleiste. Über vier Kategorien kann man zwischen Allen Seiten, Lesezeichen, Chronik oder Desktop wählen. Tippt man Text ein wird die Lesezeichen und die Chronik durchsucht (wie auf der Desktop Version von Firefox). Lesezeichen werden mit einem kleinen Stern hervorgehoben, eine Seite die zuvor vom Desktop synchronisiert wurde mit einem PC.

Mit der Lupe kann man nach dem eingegebenen Text auf einer Seite suchen lassen. Es lassen sich auch Suchanbieter hinzufügen, indem man auf der Seite, deren Suche man hinzufügen will, das Seiten Icon antippt und “Suchmaschine hinzufügen” wählt.

Wie schon erwähnt kann man seine Browsing Session am PC unterbrechen und auf dem Telefon wiederaufnehmen. Voraussetzung dafür ist Firefox Sync. In der aktuellen Firefox 4 Beta ist Firefox Sync bereits integriert, für ältere Versionen ist ein Add-on vorhanden. Im Desktop Tab von Firefox 4 “Mobile” kann man die Tabs sämtlicher Geräte einsehen, die mit Sync synchronisiert sind. Vorausgesetzt man hat den Geräten erkennbare Namen gegeben kann man leicht die Tabs öffnen, die man anderswo geöffnet hatte und weiterbrowsen.

Mozilla hat Tabs auf kleinen Touch-Displays sehr schlau umgesetzt. Zieht man die Seite weiter über den rechten Rand hinaus kommt die Tabliste auf der linken Seite zum Vorschein. Dort kann man offene Tabs wählen, schließen, ein neues Tab öffnen oder ein geschlossenes Tab wiederherstellen. Um die Tableiste wieder auszublenden genügt ein Strich mit dem Finger in umgekehrter Richtung, wie man die Tableiste angezeigt hat. Hält man den Finger lange auf einem Link gedrückt, öffnet sich ein Menü mit dem man den Link in einem neuen Tab öffnen, speichern oder über soziale Netze oder E-Mail teilen kann.

Das gleiche geht auch für die Navigationsbuttons, die sich auf der anderen Seite befinden.  Ein Strich mit dem Finger über den rechten Rand hinaus bringt die Navigation zum Vorschein und man kann die aktuelle Seite zu den Lesezeichen hinzufügen. Außerdem kann man auch die Einstellungen aufrufen – was auch über die Menü-Taste des Telefons funktioniert.

Add-ons

Auch die gewohnte Erweiterbarkeit des Firefox bleibt in der mobilen Version für Android Handys nicht auf der Strecke. Es gibt zwar noch keinen Ad-Blocker für Firefox “Mobile” (die meisten Flash Werbebanner funktionieren ohnehin nicht, kein Flash) dafür aber schon einige Add-ons, die dem mobilen Fuchs bei der Darstellung von Seiten unter die Arme greifen, die bekannten Personas mit denen man die Adresszeile mit einem Hintergrundbild versehen kann, ein Add-on zum verschönern der about:home Startseite mit einem Hintergrundbild oder einem Twitter Add-on, mit dem man direkt aus der Adressleiste heraus zwitschern kann. Add-ons können direkt über die eingebaute Add-on Verwaltung installiert und gesucht werden. Über die gewohnte Webseite geht es aber natürlich auch.

Downloads & Plug-ins

Ebenso wenig vermissen wird man einen Downloadmanager der nützliche Optionen für die mobile Version des Mozilla Browsers mitbringt. In der Übersicht kann man die Downloadseite der ausgewählten Datei noch einmal aufrufen, die Datei öffnen oder wieder von der SD-Karte löschen.

Leider ist der Firefox “Mobile” (noch) nicht in der Lage Plug-ins von Drittanbietern automatisch zu beziehen, um bspw. Flash-Player-Inhalte anzuzeigen. Ein Tippen auf “Hier klicken, um Plug-in herunterzuladen” bleibt ohne Reaktion. Das ist für Seiten wie YouTube zwar nicht weiter schlimm (da gibt’s ja ne App für), um die Flash-Werbebanner ist es auch nicht schade, aber gerade wenn ich auf Seiten wie pown.it ein bisschen Zeit totschlagen will ist es etwas nervig. Mozilla nennt in den Mobile FAQs Performanceprobleme für das Weglassen von Plug-ins als Grund.

Geschwindigkeit & Speicherbelegung

Was im Android Market häufig bemängelt wird ist die enorme Größe im vergleich zu den meisten anderen Apps. So kann sich das feurige Füchslein schon mal 13-22 MB Winterspeck anfressen und gerade bei meinem HTC Desire sind das wertvolle MB interner Speicher, der dabei drauf geht (Was aber mit dem App2SD Support zu verschmerzen ist). Aber im vergleich zu Opera Mobile, das ohne Cache schon 21 MB auf die Waage bringt, finde ich das vertretbar. Erst recht, wenn Opera nicht mal die drei Ladeindikatoren der mobilen Facebook Seite korrekt darstellen kann. Und da soll mir nochmal einer erzählen, Opera sei der beste Browser.

Dafür rendert Firefox “Mobile” Seiten merklich schneller als der interne Android Browser. Es gibt zwar beim Neustart des Browsers eine kurze Wartezeit, dafür bekommt man allerdings auch einen flinken Browser bereitgestellt. Beim Acid3 Test erreicht die mobile Version des Mozilla Browsers auch sehr gute 97/100 Punkten – der interne Android Browser hinkt mit 93 Punkten ein wenig hinterher. Nur am Verhalten der Darstellung von gezoomten Seiten würde ich noch etwas feilen. Scrollt man auf einer Seite, die man sich herangezoomt hat umher, werden die Seitenteile außerhalb des Blickfelds mit grauen Quadraten ersetzt und der tatsächliche Inhalt zeitversetzt nachgeladen. Auch an die Handhabung von Pinch-to-Zoom muss man sich ein wenig gewöhnen, da der Zoom beiden Fingern folgt und sich zentriert ausrichtet, dafür wird die Seite nach dem Loslassen aber auch flink scharf.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lust bekommen selbst zu testen?

Wenn ihr Firefox auf eurem Android Handy selbst testen wollt könnt ihr die aktuelle Beta über den Android Market beziehen – einfach nach „Firefox“ suchen und ihr solltet schnell fündig werden. Alternativ könnt ihr auch diesen QR-Code einscannen und landet direkt beim Firefox Download im Android Market.

Um das volle Potential mit Sync auszuschöpfen empfehle ich auch eine aktuelle Firefox 4 Beta (ich habe Sync als Add-on noch nicht ausprobiert, sollte sich aber kaum viel unterscheiden).

An iPhone/WP7 User: Sorry, da Apple sehr engstirnig mit alternativen Browsern auf seinem Smartphone eingestellt ist muss Firefox Home genügen, das lediglich die Sync Funktionen bereitstellt, alles andere aber wohl in Safari öffnet. Und da Microsoft mit kommenden Updates den IE9 auf sein mobiles Betriebssystem bringt als auch die Entwicklung mit nativem Code zu stark einschränkt scheint ein Release für Windows Phone 7 sehr unwahrscheinlich.

Weblinks

Homepage von Firefox „Mobil“ mit FAQ und Demo-Videos

Internet Explorer 9

Microsoft spickt bei der Konkurrenz

“Mal wieder” möchte man fast sagen. Seit dem 15. September ist der Internet Explorer 9 als öffentliche Beta zu haben. An der Oberfläche hat sich einiges getan. So geht auch nun Microsoft den Weg der minimalistischen Oberfläche.

Blog im IE9

Microsoft erklärt den Wechsel in der Oberfläche damit, dass mehr Platz für die Webseite gegeben sein soll. Das ist in erste Linie nichts schlechtes. Google hat mit Chrome bewiesen, dass es durchaus Sinn hat die minimalistische Schiene zu fahren.

Unterstützung von Web Standards

Der IE9 soll der erste Microsoft Browser sein, der die Web Standards ordnungsgemäß umsetzen soll. Dazu zählt in erster Linie HTML5, mit dem es möglich ist Videos nativ im Browser ohne Flash-Plugin zu wiedergeben (allerdings nur mit H.264, statt WebM). Auch Audio-Dateien sind per HTML5 möglich (im IE9 nur MP3 und AAC). Zumindest erreicht der Browser jetzt schon 95 von 100 Punkten beim Acid3 Test – ist also um einen Punkt besser als Firefox 3.6.10. Auch CSS3 und SVG sollen besser unterstützt werden.

Was mit den neuen Features vom IE9 noch so möglich ist, demonstriert Microsoft auf seiner Test Drive Seite.

Performance, Performance, Performance!!!

Der IE9 macht von Grafikkarten-gestütztem Rendering gebrauch, d. h. die Grafikkarte übernimmt die Darstellung von Webseiten, anstatt wie bisher der Hauptprozessor. Davon verspricht man sich generell eine noch schnellere Darstellung (sprich: verarbeiten und zeichnen der Inhalte auf dem Bildschirm) beim Surfen durchs Netz. Neben dem Wettrennen der schnellsten JavaScript Engine soll dies Microsoft wieder einen Stein ins Brett der Surfer setzen. Weil seien wir ehrlich: wir sind genau deshalb damals vom IE abgesprungen, das Teil war um nicht zu sagen Arschlahm und voller Probleme bei neuen Webseiten. Doch auch hier schläft die Konkurrenz nicht: Sowohl Mozilla als auch Google werden in ihren kommenden Browser-Versionen Firefox 4 bzw. Chrome 7 auf Hardware-gestütztes Rendering bauen.

Chrome HTML5 Video CPU 66ie9-html5_1080p_video-cpu

Auch bei der Wiedergabe von Videos in HD beansprucht der IE9 den Prozessor weitaus weniger als z. B. Chrome 6. Das kommt daher, dass bei HTML5-Videos ebenfalls das Rendering von der Grafikkarte übernommen wird (deswegen fängt die bei mir auch das pusten an, als würde ich zocken).

Bei all der Euphorie um das Hardware-gestützte Rendering muss aber auch gesagt werden, dass es noch nicht vollständig ausgereift ist, wie man an diesen Screenshots von meiner Google-Startseite auf meinem Netbook sehen kann.

IE9 Google BackgroundChrome Google Background

Daraus schließe ich, dass die Geräte, die eigentlich von einer Entlastung des Hauptprozessors profitieren würden, leer ausgehen. Zudem benötigte der IE9 auf meinem Netbook gut doppelt, wenn nicht sogar dreimal so lange, das Hintergrundbild einblenden zu lassen als Chrome, da das GPU-Rendering für den Intel 945 Express Chip wohl nicht unterstützt wird. Eine in meinen Augen besonders reife (d. h. schwache) Leistung, wenn die Grafikkarte gezwungen wird das Rendering immer zu übernehmen, obwohl sie das nicht kann. Auch die seit Windows XP verwendete “ClearType” Technologie, zum Glätten der Schrift, wird im Hardware-gerenderten Modus nicht unterstützt, was Schriften teilweise fetter, dünner oder gestauchter erscheinen lässt und zu Darstellungsfehlern führt. Auf Grund dessen lassen einige Webseiten auch schon den Kompatibilitätsmodus per Code erzwingen. Die meisten mit IE8, Microsoft selbst sogar mit IE7. Wenn das mal nicht vertrauen in die eigenen Produkte ist. Wie bei der Darstellung der Wikipedia gut zu erkennen ist, verschieben sich manche Elemente teilweise (links IE9-Modus, rechts Kompatibilitätsmodus):

IE9-Mode Compare

Übersichtlicheres Interface und neue Funktionen

Wie oben schon erwähnt beschneidet auch Microsoft jetzt das Interface auf ein Minimum an Buttons und Menüs. Damit kommt es größtenteils Chrome gleich. Wer damals schon bei der Umstellung von Office 2003 auf 2007 geflucht hat wird es hier vermutlich auch wieder tun. Ich musste mich auch erst an das neue Interface gewöhnen.

IE9 OneBox

Nichtsdestotrotz haben die Änderungen durchaus Sinn. In selber Manier wie Google Chrome werden jetzt ebenfalls über die “OneBox” (Adressleiste + Suchleiste) des IE9 Webadressen als auch Suchbegriffe eingegeben. Um mit einem anderen Suchanbieter zu suchen wird erst der Suchbegriff eingegeben und dann auf das Icon geklickt. Mit “Hinzufügen” können weitere Suchanbieter hinzugefügt werden.

Adressleiste und Tabs teilen sich darüber hinaus den selben Platz. Jetzt könnte man natürlich meinen damit ist die Übersichtlichkeit bei einer großen Anzahl an Tabs erheblich eingeschränkt. Microsoft verteidigt diese Entscheidung aber damit, dass bei den gesammelten und ausgewerteten Telemetriedaten, oft nur vier, höchstens acht, Tabs gleichzeitig geöffnet waren. Damit dürfte klar sein, dass der IE9 wieder mal nicht für sog. “Poweruser” ausgelegt ist. Aber wenn einem die OneBox zu lang ist, kann man sie immer noch frei skalieren.

IE9 New Tab

Beim öffnen eines neuen Tabs werden zudem Seiten gelistet, die man häufig besucht. Nette Spielerei: ein Balken in der Farbe des Webseiten-Icons lässt schnell ersehen, wie oft man die Seiten besucht hat. Auch erfreulich ist, dass es nun nicht mehr 3 Sekunden (das ist viel zu lang im Vergleich zur Konkurrenz!) braucht bis sich ein neues Tab geöffnet hat und einsatzbereit ist.

Über die drei Buttons an der rechten Seite kann man zu seiner Startseite springen, das Favoriten-Fenster öffnen (und auch an die linke Seite anheften, was irgendwo so ziemlich nicht intuitiv ist) und das Hauptmenü öffnen. Dort findet man Druckoptionen, das Datei-Menü wie auch Zoom-Optionen, Sicherheitseinstellungen und den neuen Download-Manager.

IE9 Download Notify

IE9 Download Manager

Bei einer Downloadaufforderung kommt nun kein Popup mehr sondern ein kleines Hinweisfenster am unteren Rand des aktiven Tabs, in dem man wie zuvor auch die Datei direkt öffnen, speichern oder speichern und dann ausführen lassen kann. Alle Downloads werden in den neu integrierten Downloadmanager eingetragen, der sich wie bei allen anderen Browsern auch über STRG+J aufrufen lässt. Damit muss man sich zumindest nicht mehr umgewöhnen.

IE9 Facebook Jumplist

Die wohl auffallendste Neuerung ist das anpinnen von Tabs an die Windows 7 Taskleiste. Der Screenshot zeigt, wie Facebook das umsetzt. Es erlaubt das schnelle Aufrufen der Hauptfunktionen einer Webseite. Weitere sind u. A. Twitter, T-Online, Amazon.com. Probiert einfach mal ein IE9 Tab auf eure Windows 7 Taskleiste zu ziehen und klickt mit der rechten Maustaste darauf. Mit der Zeit dürften noch weitere hinzukommen. Es ist Webseiten auch möglich eine Benachrichtigung über das Icon zu blenden, um auf Aktualisierungen hinzuweisen. An die Taskleiste gepinnte Seiten verhalten sich unter gegebenen Bedingungen wie Programme. So kann man auch bei Musikwebseiten den Player über die Fenstervorschau steuern (ähnlich Windows Media Player). Um diese Features anzubieten, muss allerdings etwas am Code der Seiten vorgenommen werden. Bisher sind mir noch nicht viele Webseiten bekannt, die das umsetzen. Webseiten bei denen sich diese Funktion allerdings super anbieten würde wären z. B. deviantArt, YouTube, Google Mail, Hotmail. Vielleicht kommt das ja noch, wenn die Beta-Phase Ende dieses Jahres vorbei ist.

Mein Fazit

Microsoft ist schon mal auf dem richtigen Weg wieder einen brauchbaren Browser zu fabrizieren. Die neu vorgestellten Features machen ihn wieder interessant und sind bisher gut umgesetzt (nun ja, außer das Schrift-Rendering und die daraus resultierenden Layout Diskrepanzen). Man darf den Internet Explorer in seinem jetzigen Stadium gerne mal wieder benutzen.

Freuen dürfen sich allerdings nur Windows Vista (ab Service Pack 2 + Plattform Update) und Windows 7 User. Von der Altlast Windows XP verabschiedet sich Microsoft nun immer mehr. Technisch gesehen erklärt sich dieser Schritt auch damit, dass die DirectX 10 Technologien, die der IE9 benutzt, einfach nicht in Windows XP umsetzbar sind, da DirectX 9 die letzte Version für diese Windows-Version war. Zudem sind Vista und 7 vom Aufbau her noch größtenteils identisch, Vista User müssen wohl nur ohne die Taskleisten-Funktionalität auskommen.

Mir kann das aber alles Wurscht sein, ich hab ja Windows 7 und hab Spaß an den neuen Features Zwinkerndes Smiley

Weblinks

Homepage des Internet Explorer 9
Test Drive Homepage mit Demos für den Internet Explorer 9
Wie gut kann euer Browser mit HTML5 umgehen?
Internet Explorer 9 Beta 1 – Alle Infos & Download – Winfuture.de
Golem.de Special zum Internet Explorer 9
Heise.de Themenseite zum Internet Explorer 9

Final Fantasy XIII Review Teil 4

Waffen und Rüstung

Willkommen zu meiner Final Fantasy XIII Review Runde.

In Teil 4 erzähl ich euch was über Waffen, Rüstung und deren Verbesserung.

Das Arsenal

FFXIII bringt wieder einmal eine Menge verschiedener Waffen und Rüstzeug mit, mit dem die Charaktere ausgestattet werden können.

SE ist allerdings schon lange von der Schiene runter, jedes Körperteil auszurüsten. Der letzte Teil bei dem das nötig war, war der (für mich persönliche) Back-to-the-roots Teil FFIX. Seitdem ging es viel mehr in die Richtung “Accessoires” mit speziellen Effekten. Hält sich soweit auch ganz gut und man stellt sich nicht ständig die Frage: Wo tragen die das denn jetzt?

Aber um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.

FFXIII bringt eins der bisher interessantesten Umbausysteme mit, die ich bisher gesehen habe. Es ist weniger spezifisch (offener) als das aus FFVIII, hat aber deswegen nichts an Herausforderung eingebüßt.

Beim Umbau bzw. aufleveln der Waffen und Accessoires gibt es verschiedene Arten von Items der Kategorie “Komponenten”. Unterteilen lassen sie sich in:

  • organische Komponenten (Felle, Leder, Gedärme und so’n Zeug), zu erkennen an einem Kräusel-Icon
  • mechanische Komponenten (Schrauben, Motoren, Fusionsreaktoren), zu erkennen an einer Schraube
  • Fluxkatalysatoren, zu erkennen an einem Stein-Icon

Das System

Dem Rüstzeug können die ersten beiden Typen beliebig zugeführt werden. Dabei mag einem auffallen, dass die organischen Komponenten viel weniger (kein Scherz jetzt) Erfahrungspunkte abwerfen als ihre mechanischen Pendants. Und darin liegt der Kniff!

Auch wenn organische Komponenten verschwindend geringe EP bringen, um die Waffe aufzuleveln, so erhöhen sie einen internen Multiplikator auf EP-Basis; d. h. je mehr organische Komponenten verwendet werden, desto höher wird der EP-Auswurf mit jeder verwendeten organischen Komponente. Der Multiplikator wird erhöht, wenn dem Gegenstand der Wahl eine bestimmte Menge an EP durch organische Komponenten zugeführt wird und je höher der Multiplikator, desto mehr EP werden für einen erneuten Anstieg benötigt. Das Maximum ist allerdings x3 (3-fache EP Menge als sonst, sprich 200% der normalen Menge).

Im Gegenzug verringert der Einsatz von mechanischen Komponenten diesen Multiplikator allerdings wieder. Aber nicht gleich verzagen! Der Multiplikator wird nicht pro zugeführter Komponente verringert, sondern pro EP-Zufuhr; d. h. man kann praktisch 99 Stück (Item-Platz-Maximum) einer mechanischen Komponente auf einen Gegenstand anwenden, und für jeden der 99 Stück gilt der 3-fache Multiplikator! Man sollte aber dann damit rechnen, dass der Multiplikator nach dieser Aktion sofort wieder aufgebraucht ist und man ihn erst wieder mit organischen Komponenten auf 3 anheben muss, bevor man die Prozedur wiederholt.

Jede Waffe bzw. jedes Accessoire hat eine Level-Obergrenze ab der ihm keine Komponenten mehr zugeführt werden können. Hat der gewünschte Ausrüstungsgegenstand den höchsten Level « für seine Ausbaustufe erreicht, muss man einen Fluxkatalysator auf ihn anwenden und er wird zur nächsten Ausbaustufe aufgewertet und ihm können erneut Komponenten zugeführt werden. Zu beachten ist, dass jeder Ausrüstungsgegenstand einen bestimmten Fluxkatalysator voraussetzt. Jede Waffe besitzt drei Ausbaustufen, von denen die letzte selbstverständlich mit einigem an Aufwand verbunden ist, um sie zu erreichen (sie benötigt fast immer den teuersten und am schwierigsten zu beschaffenden Fluxkatalysator). Accessoires haben meist nur zwei Ausbaustufen. Um selbst in der letzten Ausbaustufe einen Level « zu erreichen sind ebenfalls exorbitante Anstrengungen nötig, da die Komponenten bei höheren Ausbaustufen weniger EP abwerfen als zuvor.

Waffen und Accessoires effektiv aufwerten

Will man seine Waffen oder Accessoires nun effektiv verbessern sollte man idealerweise folgendermaßen vorgehen:

  • mit organischen Komponenten einen konstanten 3-fachen Multiplikator anstreben
  • größtmögliche Menge an mechanischen Komponenten verwenden bis Level « erreicht ist
  • Gegenstand mit Fluxkatalysator umbauen

Das Ding mit den letzten Waffen

Achtung: Spoiler!

Ein Blick in das Piggyback Lösungsbuch lässt erkennen, dass jede Waffe am Ende den selben Namen trägt. Hört sich an sich gar nicht mal so schlecht an! Skeptiker werden sich aber dennoch fragen, wo dann der Sinn in verschiedenen Starterwaffen liegt. Der Knackpunkt fällt beim schnellen Überfliegen auch nicht sofort auf. Die letzten Waffen “erben” u. A. die Spezialfertigkeiten und Attribute ihrer Vorgänger, sodass sich mehrere letzte Waffen im Inventar doch voneinander absetzen. Nur dummerweise verlieren sie in ihrer letzten Ausbaustufe ihre Nexusgruppe und können damit nicht mehr in Verbindung mit Nexus-Fertigkeiten genutzt werden.

So viel dazu

Dies beendet den vierten Teil meines Final Fantasy XIII Reviews.

Fragen zum Thema können bei Bedarf als Kommentare hinterlassen werden.

Final Fantasy XIII Review Teil 3

Kampfsystem

Willkommen zu meiner Final Fantasy XIII Review Runde.

In Teil 3 erzähl ich euch wie es sich mit den Kämpfen in FFXIII verhält.

Kämpfe in Final Fantasy XIII

Diesmal gibt’s nur ein Thema, das aber sehr umfangreich wird. Also nicht von der Länge abschrecken lassen, die kommt nur vom begrenzten Textblock.

Oh man, jetzt kommt’s. Auch beim Kampfsystem hat sich SE von den Vorgängern “inspirieren” lassen. Das ATB-System wurde wieder hervorgeholt und nochmal überarbeitet. Wer sich die zahlreichen Reporte dazu durchgelesen hat, dem werd ich hier wahrscheinlich nichts Neues mehr erzählen (langjährigen Fans ohnehin nicht), aber ich tu’s trotzdem.

Das ATB-System (Active Time Battle) ist seit FFIV fester Bestandteil des Kampfsystems der Serie geworden. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Beim ATB-System wartet der Spieler, bis sich eine Zeitleiste des Charakters füllt. Ist sie voll kann der Charakter eine Aktion durchführen. Danach beginnt das Schauspiel von vorne. Dies hat der Serie seither einen stark zeitbasierten taktischen Charakter in den Kämpfen verliehen. Man musste seine Aktionen sorgfältig planen um dem Gegner schnell den Garaus zu machen, bevor der Gegner den Spieß umdrehte, da für ihn die gleichen Regeln galten.

In FFX sah es wieder ganz anders aus. Dort kam wieder ein rundenbasiertes Kampfsystem (CTB – Conditional Turn Based) zum Einsatz. Man hatte also endlos Zeit sich für eine Aktion zu entscheiden. Doch das nur am Rande erwähnt.

Kampf aus FFXIII

FFXIII hat ein paar Änderungen an diesem System vorgenommen.

So muss man nun nicht mehr warten, bis die Leiste für eine Aktion gefüllt ist, sondern belegt die Leiste selbst mit Aktionen während sich diese Füllt. Anzumerken ist hierbei, dass bestimmte Aktionen unterschiedlich viele ATB-Balkenabschnitte belegen. So braucht bspw. ein schwacher Heilzauber nur einen Balken, ein mittlerer der alle Kämpfer heilt zwei Balken. Man beginnt anfangs mit zwei Balken (nicht erschrecken, das ist zu dem Punkt ausreichend). Über den Spielverlauf hinweg bekommt man bis zu fünf reguläre Balkenabschnitte. Und SE wäre natürlich nicht SE, wenn sie den Zugang zum sechsten und letzten nicht erschwert hätten. Der Vorteil an dieser Art des ATBs ist, dass MP (“Magic Points”) dadurch keine Bedeutung mehr haben und deshalb auch nicht mehr vorhanden sind. Man kann also ungehindert jede Fertigkeit einsetzen so oft man möchte!

Bemerkenswert ist außerdem, dass das Zusammentreffen mehrerer Parteien zu einem Vorteil für den Spieler wird. Es gibt bestimmte Gegnergruppen, die sich im Kampf gegenseitig bekämpfen und den Spieler nicht so viel Beachtung schenken, sodass man unverhoffte Unterstützung erhalten kann. Nur um sie dann hinterrücks selbst zu erledigen, nachdem der gemeinsame Feind bezwungen ist. Es will dennoch gut gewählt sein, auf wessen Seite man sich schlägt, da man sich im Klaren sein sollte, wen man am Ende im Alleingang bezwingen möchte.

Weiterhin beherbergt FFXIII eine Gegnerdatenbank die es auf- und auszubauen gilt (für 100 komplett analysierte Gegner bekommt man was). Die “Meta-Fähigkeit” (siehe unten) Analyse muss hierbei mehrmals eingesetzt werden bevor man jedes Detail über seinen Widersacher in Erfahrung gebracht hat. Diese Prozedur lohnt besonders, da sich die computergesteuerten Mitstreiter als auch die Auto-Battle-Funktion den analysierten Gegnern anpassen, ohne großartig rumzutesten, auf was sie allergisch reagieren.

Die Dynamik und Agilität hinter den Kämpfen stehen allerdings auch wieder einige Mankos gegenüber. Dazu zählt unter anderem, dass man dazu verleitet wird, sich geradezu auf die Auto-Battle Funktion zu verlassen. Ich will euch nichts vormachen, die Kämpfe in FFXIII sind hektisch. Umso mehr ist man von dieser Funktion auch abhängig, da man kaum genug Zeit hat durch die Menge an nicht kategorisierten Fähigkeiten durchzublättern, über die man gegen Ende des Spiels verfügt. So werden die Kämpfe größtenteils ihres taktischen Tiefgangs beraubt und in ein Button-Smash-Fest verwandelt. Etwas das langjährigen Fans schnell langweilig wird.

Ähnlich wie in FFXII sind die Mitstreiter auch hier erneut computergesteuert und zwar komplett! Das bedeutet, dass man nicht einmal mehr durch voreingestellte Makros (“Gambits”) bestimmen kann, wie sie sich verhalten sollen. Zudem trifft das Spiel auch immer eine Vorauswahl des Ziels, von dem es der Meinung ist es wäre von Vorteil. Nicht gut, wenn man hoppla-hopp etwas auswählen will.

Zwar kann man auf die Fähigkeiten, die den Mitstreitern zu Verfügung stehen über die Paradigmen bestimmen, aber nachteilig daran ist wiederum, dass sie dann als Heiler nun mal nichts anderes können außer heilen. Vielleicht war dies auch nur eine Anstrengung von SE, den Alleskönnern aus FFX eine Absage zu erteilen. Doch da hab ich nichts von offizieller Seite, es ist nur meine Sicht der Dinge.

Hinzu kommt, dass es GAME OVER heißt, falls der Anführer der Truppe sterben sollte. Ja, ganz Recht: während die beiden anderen Mitstreiter noch putzmunter sind ist der Kampf trotzdem gelaufen, wenn der Anführer den Löffel abgibt! Dies ist einer der allergrößten Kritikpunkte der den Spielspaß des Öfteren am Boden zerschellen lassen können.

In Verbindung mit den computergesteuerten Mitstreitern und der Tatsache, dass die Kämpfe als verloren gelten, wenn der Anführer ins Gras beißt ergeben sich zwei große Nachteile (hab sie selbst oft genug erlebt):

  • Die Makros der computergesteuerten Mitstreiter werden zum Nachteil, wenn man sie nicht weitreichend nachvollziehen kann. Die Vorauswahl die das Spiel vornimmt scheinen auch für die Mitstreiter zu gelten, was jeden Kampf insofern zu einem Drahtseilakt werden lässt, wenn man die Handlungen der Mitstreiter als auch des Gegners nicht vorherbestimmen kann.
  • Sollte der Anführer mit seinen HP in den roten Bereich fallen, ist nicht garantiert, dass eine sofortige Heilung durch einen computergesteuerten Mitstreiter erfolgt. Man ist so auf eigene Heilfertigkeiten beschränkt, wenn man absolute Kontrolle über die eigene Heilung haben will.

Das sofortige GAME OVER beim Niedergang des Anführers mag zwar eine große Spaßbremse sein, aber es bleibt immer noch die Option den Kampf noch einmal zu versuchen. Entweder wartet man das bittere Ende ab oder man pausiert, drückt Select (PS3) bzw. Back (X360) und beginnt den Kampf von neuem. Dabei werden evtl. verbrauchte Items wiederhergestellt und man findet sich frisch geheilt auf dem Feld wieder. Man ist übrigens auch nach jedem Kampf wieder komplett geheilt. Damit entfällt auch das ständige Überwachen der Charaktere, was einem in vergangenen Teilen hin und wieder teuer zu stehen kam, hatte man vergessen sich ausgiebig zu kurieren.

Aufrufe

Lightning beschwört Odin

Auch in FFXIII sind wieder Aufrufe vertreten. Anders als in den Vorgängern sind die Esper allerdings von Anfang an an einen Charakter gebunden sobald man sie sich erkämpft hat und können auch nur von diesem gerufen werden. Ist dieser also nicht zufällig gerade der Anführer der Truppe, bleibt einem der Zugriff auf die restlichen Esper verwehrt.

Ähnlich wie in FFX und FFXII verschwindet der Rest der Truppe, sobald eine Esper gerufen wird. Ein besonders taktisches Element beim Rufen einer Esper liegt darin, dass die Truppe wieder komplett geheilt ist, sobald sie sich aus dem Kampf zurückzieht. Ebenso achtet die Esper sehr pedantisch darauf, dass der Anführer nicht zu viele HP einbüßt und heilt ihn sehr oft während sie ihm im Kampf zu Seite steht und die Gegner in Schach hält. Auch ist die Zeit, die die Esper im Kampf verweilt, zeitlich begrenzt. Man muss also die ESP (Esper-Punkte) gut im Auge behalten, um das optimale aus dem Aufruf rauszuholen.

Esper besitzen überdies auch über eine sogenannte Metamorph-Leiste. Sie ist der Indikator dafür, wie lange ihr mit der Esper im Metamorph-Modus verweilen könnt, um den Aufruf schließlich mit einem Belagerungsfeuer an Special Moves und anschließendem Finishing Move beenden könnt.

Um eine Esper für sich zu gewinnen wird der entsprechende Charakter zum Anführer der Truppe ernannt und es folgt ein Kampf. Jede Esper hat ihre eigenen Kriterien, um sie für sich zu gewinnen, die am besten mit Analyse herausgefunden werden. Um siegreich aus dem Kampf hervorzugehen muss man die “Metamorph-Leiste” der Esper durch die Kriterien komplett füllen und dann Quadrat (PS3) bzw. X (X360) drücken, um den Kampf zu beenden und die Esper für sich zu gewinnen. Allerdings ist man etwas gefordert, denn die Kämpfe müssen unter Zeitdruck bestanden werden (der Titel “Test of the l’Cie” ist dabei gar nicht dumm gewählt). Esper belegen den Anführer nämlich immer zu Kampfbeginn mit dem Status “Todesurteil”, das einen Timer aktiviert. Erreicht dieser 0 stirbt der Anführer sofort und der Kampf ist vorbei.

Meta-Fähigkeiten

Meta-Fähigkeiten gehören einer Extrakategorie an Fertigkeiten an, die ebenfalls im Kristarium erlernt werden. Im Gegensatz zu den normalen Fertigkeiten verbrauchen Meta-Fähigkeiten allerdings sogenannte MTP. Aktionen wie Analyse (1 MTP) und der Aufruf von Espern (3 MTP) gehören dazu. Man hat maximal 5 MTP, diese Anzahl ist fest und ändert sich nicht. Nach den Kämpfen bekommt man immer einen kleinen Teil MTP zurück, allerdings sind bis zur 5 zunehmend längere Abschnitte zu füllen. Im Kampf selbst füllen sich die MTP nur sehr schleppend wieder auf, damit man zumindest Analyse oder die spätere Mega-Vita (2 MTP) einsetzen kann.

So viel dazu

Dies beendet den dritten Teil meines Final Fantasy XIII Reviews.

Fragen zum Thema können bei Bedarf als Kommentare hinterlassen werden.

Images © Square Enix & Final Fantasy Future

Final Fantasy XIII Review Teil 2

Charakter-Entwicklung und Paradigmen

Willkommen zu meiner Final Fantasy XIII Review Runde.

In Teil 2 erzähl ich euch was zur Entwicklung der Charaktere und das Paradigmen-System.

Kristarium oder Sphärobrett 2.0

Das mein ich ernst! Das Kristarium ist im Grunde nichts anderes als eine aufgeputschte Version des Sphärobretts aus FFX. Man verdient nach den Kämpfen Punkte, die man im Kristarium ausgeben kann. In FFXIII läuft es aber dennoch ein bisschen anders.

Im Gegensatz zu FFX braucht man hier keine speziellen Gegenstände mehr um die einzelnen Attribute zu erhöhen, was den Frustlevel senkt, sollte man das Item für den Attribut mal grade nicht haben. Man gibt lediglich “Kristallpunkte” aus um sich im Kristarium von Kristall zu Kristall zu bewegen, die die Attribute erhöhen. Mit ansteigendem Kristarium-Level steigen die Kosten für einzelne Kristalle teilweise in schwindelerregende Höhen (max. 60.000 KP)! Aber es werden nicht nur Attribute im Kristarium erhöht sondern auch neue Fähigkeiten, zusätzliche Accessoire-Plätze und ATB-Balkenabschnitte freigeschalten.

Jeder Charakter hat zu Anfang drei von sechs für ihn ausgewählte “Rollen”, die der Spieler aufwerten kann:

  • Brecher
  • Verheerer
  • Verteidiger
  • Manipulator
  • Augmentor
  • Heiler

Ab einem bestimmten Punkt werden alle Rollen freigeschalten. Jedoch sollte erwähnt werden, dass die Rollen die hinzukommen, weitaus mehr KP brauchen und sich die Entwicklung in diese Richtung erst lohnt, wenn man viele KP sammeln kann – sonst sitzt man an der Entwicklung ewig! Mancher mag sich fragen, wofür sich das dann eigentlich überhaupt lohnt? Einerseits spielerische Freiheiten und andererseits gibt es eine Trophäe wenn man alle Rollen aufs Maximum entwickelt hat.

Mit der Unterteilung in Rollen hat SE anscheinend auch den Alleskönnern aus FFX einen Riegel vorgeschoben, um den Kämpfen ihres taktischen Aspekts nicht zu berauben. Ansonsten müsste man ja auch nicht mehr überlegen, welche Teammitglieder man braucht. Und selbst wenn man sich die Mühe macht, alle Charaktere in allen Rollen komplett auszubauen stechen immer noch diejenigen hervor, die ihre “Hauptrollen” leichter erlernen. Somit ist dies auch nur etwas für die Hardcore-Fans und –Zocker, die alles zu 100 % erreicht haben wollen.

Paradigmen-System

Das Paradigmen-System ist eng mit den Rollen des Kristariums  und dem Kampfsystem verknüpft (dazu später mehr). Mit den Paradigmen kann man auf die verschiedenen Situationen eines Kampfes reagieren.

Das Paradigma wird gewechselt

Die Paradigmen stellen einen Mix aus den Gambits auf FFXII und dem Jobsystem aus FFV dar. Man teilt den drei Charakteren der Gruppe bestimmte Rollen zu. Daraus entsteht dann ein Paradigma (z. B. die drakonische Liga, den Blitzwall oder den grünen Trilith). Im Kampf kann man dann zwischen diesen Paradigmen wechseln, um die Rollen aller Mitstreiter zu ändern und auf die unterschiedlichen Fähigkeiten der verschiedenen Rollen zuzugreifen. Es gilt dabei eine gute Kombination der verschiedenen Rollen zu finden, um auf möglichst viele Situationen im Kampf am besten reagieren zu können. Die Rollen sind dabei wie folgt:

  • Brecher: Ein Charakter mit diese Rolle bedient sich hauptsächlich seiner Waffe und attackiert den Gegner direkt. Der Name ist hier Motto. Brecher sorgen dafür, dass der Gegner “gebrochen”, also in den Schock-Zustand versetzt wird (der Schaden wird dann vervielfacht), indem sie den Niedergang des Serienbalkens verlangsamen.
  • Verheerer: In Verbindung mit einem Brecher bombardieren sie den Gegner mit Zaubern und treiben den Serienbalken schnell in die Höhe. Ohne Brecher sinkt der Serienbalken allerdings zu schnell und der Schock-Zustand wird praktisch nicht erreicht. Ein Verheerer-Trio ist also nur empfehlenswert, wenn zuvor ein Brecher zu Werke gegangen ist.
  • Verteidiger: World of Warcraft Spielern kann ich die Aufgabe mit nur einem Wort beschreiben, nämlich “Tank”. Alle anderen lesen bitte weiter. Verteidiger ziehen in erster Linie die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich und schützen sich mit entsprechenden Fähigkeiten. Diese Rolle lohnt sich aber auch nur für Charaktere mit hohen HP Werten, da sie ja auch viel einstecken müssen.
  • Manipulator: Der Manipulator ist für die Schwächung der Gegner mit Negativzuständen (“Debuffs”) zuständig. In Verbindung mit einem Augmentor können beide einen Kampf stark beschleunigen. Überdies kann der Manipulator dem Gegner auch wieder positive Zustände abnehmen und sie mit einem weiteren mal in ihr negatives Pendant umwandeln.
  • Augmentor: Der Name ist ziemlich komisch, geb ich zu. Aber so komisch er auch ist, der Augmentor übernimmt eine sehr nützliche Rolle. Er stärkt das Team mit positiven Zuständen (“Buffs”). Was beim Manipulator für die Buffs des Gegners gilt trifft auch bei den Mitstreitern zu. Debuffs können vom Augmentor in Buffs umgewandelt werden.
  • Heiler: Ist wohl offensichtlich was der macht. Gute Kombinationen hat man mit einem Verteidiger, damit der Heiler ungestört seinen Aufgaben nachgehen kann oder 1 Brecher und 1 Verheerer um eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden.

So viel dazu

Dies beendet den zweiten Teil meines Final Fantasy XIII Reviews.

Fragen zum Thema können bei Bedarf als Kommentare hinterlassen werden.

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