Archiv der Kategorie: Neue Versionen

Firefox 14 Beta für Android mit neuem Pelz, geht festere Bindung ein, bietet Flash weiterhin Freundschaft an

Mozilla hat in seiner neusten Beta Version für Android einiges umgemodelt. Nebst neuem Interface Design hat sich auch unter der Haube einiges getan.

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Feuriges Füchschen auf Speed

Da sind nicht mal ein paar Monate vergangen und schon steht die nächste Version des Mozilla Browsers vor der Tür!

Eigentlich hätte die nächste Version erst am 21. Juni 2011 erscheinen sollen, doch auf dem FTP-Server von Mozilla kann man die fertige Ausführung schon jetzt herunterladen.

Neuerungen gibt es nicht viele. Um ehrlich zu sein wären sie nicht mal der Rede wert. Mozilla beabsichtigt wohl allen ernstes Google mit seinem Chrome Browser zu imitieren, bei dem auch eine Version nach der anderen rausgehauen wird, jeweils mit kleineren Updates. Aber selbst die Neuerungen die Chrome mitbringt fallen üblich doch größer aus als bei Firefox 4 zu 5. Außerdem können wieder massig Add-ons ausfallen, weil sie mit dem Version-String von 5.0 nicht zurecht kommen. Die prominentesten Add-ons dürften allerdings dafür vorgesorgt haben, um sich weiterhin den Platz als beliebteste Add-ons zu sichern.

Firefox kann nun mit CSS Animationen umgehen. Außerdem wurde die do-not-track Option aus Firefox 4 prominenter positioniert (direkt an erster Stelle unter “Datenschutz” im Optionsdialog). Die do-not-track Option veranlasst Firefox dazu Drittanbieter Werbe-Sites die Information zukommen zu lassen, keinen verfolgenden Cookie zu setzen, um das Browsing verhalten für zugeschnittene Werbung zu analysieren.

Noch in diesem Jahr soll mit Firefox 6 und 7 zu rechnen sein. Wie groß die Änderungen dort ausfallen werden wird sich zeigen.

Weblinks

Firefox 5 slips out ahead of schedule, gets official June 21st – Engadget
Firefox 5 mit kleineren Verbesserungen erhältlich – WinFuture.de

Firefox 4 nähert sich Vervollständigung

Die Entwickler aus dem Hause Mozilla haben bekannt gegeben, dass mit der fertigen Version 4 ihres Firefox gegen 22. März zu rechnen sei. Im Grunde eigne sich der vor einer Woche veröffentlichte Release Candidate bereits als Fertige Version. Ich habe mich mit Version 4 befasst und zeige euch hier jetzt mal ein paar Neuerungen.

Schlankeres Interface

Seit Google Chrome sich einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut und das simple Interface als größtenteils positiv aufgenommen wird zieht Mozilla (übrigens auch Microsoft mit dem IE9) nach und beschreitet neue Wege in Sachen Oberflächengestaltung.

Die Menüzeile in Firefox 4 ist einem “Firefox-Button” gewichen (ähnlich Microsoft Office 2007). In ihm findet sich das komplette Menü wieder. Die Verlagerung der Menüleiste erlaubt es dem Design-Team außerdem die Tabs über der Adressleiste zu platzieren. Dieser Schritt wurde unter anderem auch damit begründet, dass die Adresse in der Adressleiste mehr mit dem ausgewählten Tab korrespondiert. Eine Favoritenleiste gibt es immer noch an der selben Stelle, sie ist allerdings standardmäßig ausgeblendet. Im Firefox-Menü (oder mit einem Rechtsklick auf die Titelleiste) kann man die Oberfläche seinen Vorstellungen anpassen.

Auch die Navigation hat eine Restrukturierung erfahren. So befinden sich links nur noch der Vorwärts- und Zurück-Button. Die Startseite ist standardmäßig ganz rechts neben dem Lesezeichenmenü. Der Go-, Refresh- und Stopp-Button sind eins geworden und verändern sich der Situation entsprechend: Beim eingeben einer Adresse wird der Button ein grüner Pfeil, beim Laden einer Seite ein rotes X und bei Untätigkeit der Seite ist er ein blauer Kreis-Pfeil. Wie schon erwähnt, kann die Oberfläche immer noch umfassend angepasst werden. Im Firefox-Menü unter Einstellungen können die Symbolleisten angepasst werden.

Neue Funktionen

Sync

Firefox Sync Einstellungen

Am interessantesten dürfte wohl die “Sync” getaufte Funktion sein. Da immer mehr Leute nebenbei noch einen Laptop haben oder zusätzlich noch ein Smartphone hilft diese Funktion dabei auf allen Geräten dieselben Lesezeichen, Passwörter, Einstellungen, Chronik und Tabs zu haben. Wie das an einem Smartphone mit Android aussieht habe ich mir auch schon angeschaut, den Review gibt’s hier. Man braucht ein Konto auf den Firefox Sync Servern (oder man kann sich einen solchen Server selber basteln) um von Sync profitieren zu können. Nach der Erstellung eines Kontos bekommt man einen Sync-Key, den man unbedingt sicher aufbewahren sollte. Es ist ein einzigartiger Schlüssel der die hochgeladenen Daten verschlüsselt. Ohne Schlüssel kann man die Daten später nicht mehr entschlüsseln. Der Schlüssel wird zufällig generiert, ein eigener Schlüssel ist nicht möglich. Um andere Geräte hinzuzufügen gibt man lediglich einen 3-Zeiligen Code á 4 Zeichen ein.

Firefox Sync Gerät hinzufügen

Aber nicht nur zum Synchronisieren zwischen Geräten ist dieser Dienst geeignet. Sollte der Computer mal einem massiven Virenbefall zum Opfer fallen oder etwas anderes den Rechner lahmlegen ist Sync auch ein hervorragendes Sicherungs-Tool – vorausgesetzt man verschlampt seinen Sync Key nicht Zwinkerndes Smiley

Windows 7 Integration

Darauf haben Windows 7 Fans wohl schon lange gewartet. Firefox macht sich die Features der Sprunglisten und Tabvorschau zunutze. Damit zieht der Fuchs mit der Konkurrenz gleich.

Die Sprungliste bietet 3 Aufgaben: öffnen eines neuen Tabs, öffnen eines neuen Fensters oder das Wechseln in den privaten Modus, in dem keine Aufzeichnungen stattfinden. Darüber hinaus wird die aktuelle Chronik angezeigt, damit man schnell wieder zu den am häufigsten besuchten Webseiten zurückfindet. Wie üblich kann man Seiten dann auch dauerhaft anheften.

Tab-Gruppen

Wer des Öfteren eine riesige Anzahl an Tabs geöffnet hat wird sich über dieses neue Feature bestimmt freuen. Tab-Gruppen ermöglichen es, wie der Name schon sagt, Tabs in Gruppen zusammen zu fassen und ihnen eigene Namen zu geben.

Man kann sich mit den Tab-Gruppen schnell einen Überblick verschaffen, was man gerade so alles an Tabs offen hat. Die Gruppen lassen sich frei positionieren und in ihrer Größe verändern – je nach dem, wie viel Wichtigkeit man ihnen einräumen will zum Beispiel. Übersteigt die Tab-Anzahl die Größe der Gruppe werden die Tabs als Stapel dargestellt und man kann diesen dann mit einem Klick einsehen. Und sollte man doch mal den Überblick verlieren kann man sämtliche Tabs durchsuchen lassen. Übereinstimmungen werden dabei hervorgehoben. Gruppen, die noch Tabs beim schließen beinhaltet haben kann man auch wiederherstellen. Die Gruppen können mit dem Icon oben rechts aufgerufen werden oder mit der Tastenkombination STRG+Shift+E.

Hardwarebeschleunigung

Firefox 4 wird zum Aufbau und zur Darstellung der Seiten die Grafikkarte zur Beschleunigung dieser Vorgänge heranziehen. Dadurch benötigt die Darstellung einer Seite noch weniger Zeit. Aber auch Videos profitieren von einer flüssigeren Wiedergabe. Ebenso sollen Ruckler beim Scrollen, Zoomen und Animationen auf ein Minimum reduziert werden. Voraussetzung für die Hardwarebeschleunigung ist allerdings mindestens Windows Vista und eine kompatible Grafikkarte (d. h. eine die nicht geblacklistet ist wie die mobilen Intel-Grafik-Chipsätze von Netbooks). Um zu überprüfen ob Hardware-Rendering eingesetzt wird einfach “about:support” in die Adresszeile eingeben, dies ruft eine Zusammenfassung auf, die zur Fehlerbehebung benutzt werden kann. Ganz am Ende stehen dann Details zum Grafiksupport. Sollte Hardware-Rendering nicht unterstützt werden fällt Firefox auf normales Rendering zurück. Es macht den Fuchs nicht unbrauchbar!

App-Tabs

Da viele Webseiten sich heutzutage viel mehr wie interaktive Anwendungen verhalten kommt Firefox 4 mit sogenannten App-Tabs.

App-Tabs zeigen nur das jeweilige Website-Icon und blinken wenn sich in ihnen etwas geändert hat, wie z. B. eine neue E-Mail, Facebook Kommentar, oder neue Tweets. App-Tabs sind immer sichtbar, in jeder Tab-Gruppe damit man auf dem Laufenden bleibt.

Weblinks

Firefox 4 Release Candidate Download Firefox 4 Download
Firefox 4 Features im Vergleich zu vorherigen Versionen im Detail (Englisch)

Internet Explorer 9

Microsoft spickt bei der Konkurrenz

“Mal wieder” möchte man fast sagen. Seit dem 15. September ist der Internet Explorer 9 als öffentliche Beta zu haben. An der Oberfläche hat sich einiges getan. So geht auch nun Microsoft den Weg der minimalistischen Oberfläche.

Blog im IE9

Microsoft erklärt den Wechsel in der Oberfläche damit, dass mehr Platz für die Webseite gegeben sein soll. Das ist in erste Linie nichts schlechtes. Google hat mit Chrome bewiesen, dass es durchaus Sinn hat die minimalistische Schiene zu fahren.

Unterstützung von Web Standards

Der IE9 soll der erste Microsoft Browser sein, der die Web Standards ordnungsgemäß umsetzen soll. Dazu zählt in erster Linie HTML5, mit dem es möglich ist Videos nativ im Browser ohne Flash-Plugin zu wiedergeben (allerdings nur mit H.264, statt WebM). Auch Audio-Dateien sind per HTML5 möglich (im IE9 nur MP3 und AAC). Zumindest erreicht der Browser jetzt schon 95 von 100 Punkten beim Acid3 Test – ist also um einen Punkt besser als Firefox 3.6.10. Auch CSS3 und SVG sollen besser unterstützt werden.

Was mit den neuen Features vom IE9 noch so möglich ist, demonstriert Microsoft auf seiner Test Drive Seite.

Performance, Performance, Performance!!!

Der IE9 macht von Grafikkarten-gestütztem Rendering gebrauch, d. h. die Grafikkarte übernimmt die Darstellung von Webseiten, anstatt wie bisher der Hauptprozessor. Davon verspricht man sich generell eine noch schnellere Darstellung (sprich: verarbeiten und zeichnen der Inhalte auf dem Bildschirm) beim Surfen durchs Netz. Neben dem Wettrennen der schnellsten JavaScript Engine soll dies Microsoft wieder einen Stein ins Brett der Surfer setzen. Weil seien wir ehrlich: wir sind genau deshalb damals vom IE abgesprungen, das Teil war um nicht zu sagen Arschlahm und voller Probleme bei neuen Webseiten. Doch auch hier schläft die Konkurrenz nicht: Sowohl Mozilla als auch Google werden in ihren kommenden Browser-Versionen Firefox 4 bzw. Chrome 7 auf Hardware-gestütztes Rendering bauen.

Chrome HTML5 Video CPU 66ie9-html5_1080p_video-cpu

Auch bei der Wiedergabe von Videos in HD beansprucht der IE9 den Prozessor weitaus weniger als z. B. Chrome 6. Das kommt daher, dass bei HTML5-Videos ebenfalls das Rendering von der Grafikkarte übernommen wird (deswegen fängt die bei mir auch das pusten an, als würde ich zocken).

Bei all der Euphorie um das Hardware-gestützte Rendering muss aber auch gesagt werden, dass es noch nicht vollständig ausgereift ist, wie man an diesen Screenshots von meiner Google-Startseite auf meinem Netbook sehen kann.

IE9 Google BackgroundChrome Google Background

Daraus schließe ich, dass die Geräte, die eigentlich von einer Entlastung des Hauptprozessors profitieren würden, leer ausgehen. Zudem benötigte der IE9 auf meinem Netbook gut doppelt, wenn nicht sogar dreimal so lange, das Hintergrundbild einblenden zu lassen als Chrome, da das GPU-Rendering für den Intel 945 Express Chip wohl nicht unterstützt wird. Eine in meinen Augen besonders reife (d. h. schwache) Leistung, wenn die Grafikkarte gezwungen wird das Rendering immer zu übernehmen, obwohl sie das nicht kann. Auch die seit Windows XP verwendete “ClearType” Technologie, zum Glätten der Schrift, wird im Hardware-gerenderten Modus nicht unterstützt, was Schriften teilweise fetter, dünner oder gestauchter erscheinen lässt und zu Darstellungsfehlern führt. Auf Grund dessen lassen einige Webseiten auch schon den Kompatibilitätsmodus per Code erzwingen. Die meisten mit IE8, Microsoft selbst sogar mit IE7. Wenn das mal nicht vertrauen in die eigenen Produkte ist. Wie bei der Darstellung der Wikipedia gut zu erkennen ist, verschieben sich manche Elemente teilweise (links IE9-Modus, rechts Kompatibilitätsmodus):

IE9-Mode Compare

Übersichtlicheres Interface und neue Funktionen

Wie oben schon erwähnt beschneidet auch Microsoft jetzt das Interface auf ein Minimum an Buttons und Menüs. Damit kommt es größtenteils Chrome gleich. Wer damals schon bei der Umstellung von Office 2003 auf 2007 geflucht hat wird es hier vermutlich auch wieder tun. Ich musste mich auch erst an das neue Interface gewöhnen.

IE9 OneBox

Nichtsdestotrotz haben die Änderungen durchaus Sinn. In selber Manier wie Google Chrome werden jetzt ebenfalls über die “OneBox” (Adressleiste + Suchleiste) des IE9 Webadressen als auch Suchbegriffe eingegeben. Um mit einem anderen Suchanbieter zu suchen wird erst der Suchbegriff eingegeben und dann auf das Icon geklickt. Mit “Hinzufügen” können weitere Suchanbieter hinzugefügt werden.

Adressleiste und Tabs teilen sich darüber hinaus den selben Platz. Jetzt könnte man natürlich meinen damit ist die Übersichtlichkeit bei einer großen Anzahl an Tabs erheblich eingeschränkt. Microsoft verteidigt diese Entscheidung aber damit, dass bei den gesammelten und ausgewerteten Telemetriedaten, oft nur vier, höchstens acht, Tabs gleichzeitig geöffnet waren. Damit dürfte klar sein, dass der IE9 wieder mal nicht für sog. “Poweruser” ausgelegt ist. Aber wenn einem die OneBox zu lang ist, kann man sie immer noch frei skalieren.

IE9 New Tab

Beim öffnen eines neuen Tabs werden zudem Seiten gelistet, die man häufig besucht. Nette Spielerei: ein Balken in der Farbe des Webseiten-Icons lässt schnell ersehen, wie oft man die Seiten besucht hat. Auch erfreulich ist, dass es nun nicht mehr 3 Sekunden (das ist viel zu lang im Vergleich zur Konkurrenz!) braucht bis sich ein neues Tab geöffnet hat und einsatzbereit ist.

Über die drei Buttons an der rechten Seite kann man zu seiner Startseite springen, das Favoriten-Fenster öffnen (und auch an die linke Seite anheften, was irgendwo so ziemlich nicht intuitiv ist) und das Hauptmenü öffnen. Dort findet man Druckoptionen, das Datei-Menü wie auch Zoom-Optionen, Sicherheitseinstellungen und den neuen Download-Manager.

IE9 Download Notify

IE9 Download Manager

Bei einer Downloadaufforderung kommt nun kein Popup mehr sondern ein kleines Hinweisfenster am unteren Rand des aktiven Tabs, in dem man wie zuvor auch die Datei direkt öffnen, speichern oder speichern und dann ausführen lassen kann. Alle Downloads werden in den neu integrierten Downloadmanager eingetragen, der sich wie bei allen anderen Browsern auch über STRG+J aufrufen lässt. Damit muss man sich zumindest nicht mehr umgewöhnen.

IE9 Facebook Jumplist

Die wohl auffallendste Neuerung ist das anpinnen von Tabs an die Windows 7 Taskleiste. Der Screenshot zeigt, wie Facebook das umsetzt. Es erlaubt das schnelle Aufrufen der Hauptfunktionen einer Webseite. Weitere sind u. A. Twitter, T-Online, Amazon.com. Probiert einfach mal ein IE9 Tab auf eure Windows 7 Taskleiste zu ziehen und klickt mit der rechten Maustaste darauf. Mit der Zeit dürften noch weitere hinzukommen. Es ist Webseiten auch möglich eine Benachrichtigung über das Icon zu blenden, um auf Aktualisierungen hinzuweisen. An die Taskleiste gepinnte Seiten verhalten sich unter gegebenen Bedingungen wie Programme. So kann man auch bei Musikwebseiten den Player über die Fenstervorschau steuern (ähnlich Windows Media Player). Um diese Features anzubieten, muss allerdings etwas am Code der Seiten vorgenommen werden. Bisher sind mir noch nicht viele Webseiten bekannt, die das umsetzen. Webseiten bei denen sich diese Funktion allerdings super anbieten würde wären z. B. deviantArt, YouTube, Google Mail, Hotmail. Vielleicht kommt das ja noch, wenn die Beta-Phase Ende dieses Jahres vorbei ist.

Mein Fazit

Microsoft ist schon mal auf dem richtigen Weg wieder einen brauchbaren Browser zu fabrizieren. Die neu vorgestellten Features machen ihn wieder interessant und sind bisher gut umgesetzt (nun ja, außer das Schrift-Rendering und die daraus resultierenden Layout Diskrepanzen). Man darf den Internet Explorer in seinem jetzigen Stadium gerne mal wieder benutzen.

Freuen dürfen sich allerdings nur Windows Vista (ab Service Pack 2 + Plattform Update) und Windows 7 User. Von der Altlast Windows XP verabschiedet sich Microsoft nun immer mehr. Technisch gesehen erklärt sich dieser Schritt auch damit, dass die DirectX 10 Technologien, die der IE9 benutzt, einfach nicht in Windows XP umsetzbar sind, da DirectX 9 die letzte Version für diese Windows-Version war. Zudem sind Vista und 7 vom Aufbau her noch größtenteils identisch, Vista User müssen wohl nur ohne die Taskleisten-Funktionalität auskommen.

Mir kann das aber alles Wurscht sein, ich hab ja Windows 7 und hab Spaß an den neuen Features Zwinkerndes Smiley

Weblinks

Homepage des Internet Explorer 9
Test Drive Homepage mit Demos für den Internet Explorer 9
Wie gut kann euer Browser mit HTML5 umgehen?
Internet Explorer 9 Beta 1 – Alle Infos & Download – Winfuture.de
Golem.de Special zum Internet Explorer 9
Heise.de Themenseite zum Internet Explorer 9

Google Chrome 5 veröffentlich

Linux- und Mac-Version verlassen Beta-Stadium

Google hat heute die fünfte stabile Version seines Browsers Chrome veröffentlicht.

Chrome zeichnet sich durch extrem schnelles rendern von Webseiten aus und auch JavaScript-lastige Seiten wie beispielsweise Facebook oder deviantArt laufen ziemlich schnell. Der Stil und Aufbau des Browsers ist dabei ganz und gar dem Surfen im Internet verschrieben, von dem man vom Browser selbst nicht abgelenkt werden soll.

Daneben bietet Chrome auch Unterstützung für neuste Webtechnologien. Hinzu kommt eine solide Basis, die verhindern soll, dass der Browser komplett abstürzt. Falls ein Plug-in oder ähnliches auf einer Webseite in einem Tab abstürzen sollte, bleibt der Rest des Browsers (d. h. andere Tabs) davon unbeeindruckt. Wie die meisten Browser enthält auch Chrome eine eingebaute Update-Funktion.

In seiner Anfangszeit hatte der Google Browser mit vielen Diskrepanzen im Datenschutz zu kämpfen, allen voran die bis Version 4 bestehende eindeutige Browser ID die es Google ermöglichte, den Browser eindeutig zu identifizieren. Diese wurde letztendlich in Version 4.1 entfernt.

Chrome unterstützt auch schon seit einiger Zeit Themes und Extensions und macht damit Mozillas Firefox in Sachen Erweiterbarkeit Konkurrenz.

Chrome 5 sind neben der Geolocation API, App Cache, WebSockets und Drag-and-Drop für Dateien auch zusätzliche HTML5 Features spendiert worden. Neben der schon länger implementierten Lesezeichen-Synchronisierung ist es jetzt auch möglich Browsereinstellungen (Zoom auf Webseiten, Themes, Startseite, Sprachen, …) mit seinem Google Konto zu synchronisieren, um sie auf allen anderen Computern zu nutzen, die ebenfalls Chrome installiert haben.

Aufgrund seiner hohen Performance hat auch Canonical, die Leute hinter der Linux Distribution Ubuntu, in Erwägung gezogen Google Chrome im Netbook Remix seines Betriebssystems vorzuinstallieren.

Google Chrome lässt sich hier herunterladen.

Weblinks

Deutscher YouTube Kanal von Google Chrome
Englischer YouTube Kanal von Google Chrome

Winfuture.de – Chrome vs. Firefox: Wettstreit mit Statistiken
Winfuture.de – Firefox-Mitbegründer: Es geht wieder nach unten
Winfuture.de – Browser: Google Chrome kann erneut kräftig zulegen