Ich geb dir meine Passwörter, du gibst mir deine

Als ich das letzte Mal gehört habe, wie ein ehemals befreundetes Pärchen seine Passwörter austauscht, dachte ich noch das wäre ein Einzelfall. Doch da schein ich mich getäuscht zu haben.

Anscheinend stellt das Austauschen von Passwörtern unter Teenies eine gesteigerte Form des Vertrauensbeweises dar. Sollte dann mal der Fall eintreten, dass der andere Mist baut, aber keine Racheakte gestartet werden wird das gegenseitige Vertrauen damit bestätigt.

Ganz ehrlich? Ich hab noch keinen größeren Mist gehört! Nicht nur, dass es generell ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt seine Passwörter überhaupt aus der Hand zu geben, es entzieht sich mir außerdem die Logik, dass das einen Vertrauensbeweis darstellen soll, wenn der andere in meinen persönlichen Konten rumschnüffeln darf. Für mich hört sich das eher nach Teenies an, die schon von den Medien so verblöded sind und glauben sie werden immer nur noch betrogen. Wenn ich meinem Partner nicht mal so viel Vertrauen entgegenbringen kann, dass er genau das nicht tut, dann brauch ich gar nicht erst mit sowas anfangen.

Denn was ist euch lieber: Dass ich einen Partner hab, dem ich blind vertrauen kann? Oder nen paranoiden Spasti, der mir auf Schritt und Tritt nachspioniert, um mich bei etwas zu erwischen, was er sich selbst zusammengeschustert hat? Da wundert mich echt gar nicht mehr, warum dem Privatfernsehen der Teenie-Herzschmerz nicht ausgeht, wenn das Beziehungen sein sollen heutzutage…

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