Final Fantasy XIII-2: Was bisher geschah – Teil 2 [Update 2]

Wer in letzter Zeit öfter hier auf der Suche nach Final Fantasy bzw. Square Enix Neuigkeiten vorbeigeschaut hat, wird vielleicht bemerkt haben, dass ich mit XIII-2 News ziemlich spärlich umgegangen bin. Das hat auch einen Grund, nämlich, dass ich nicht der Typ für Mini-News bin und lieber viele kleine Neuigkeiten in einem trächtigen Beitrag zusammenfasse. Sonst könnte ich das ja alles lieber twittern 😛

Anlässlich des enthüllten Releasedatums möchte ich nochmal einen Schnitt setzen, was sich bis jetzt alles getan hat. Ich möchte dabei darauf hinweisen, dass es sich immer noch um vorläufige Informationen handelt und meine Quellen auch nicht absolut sind!

Update: die CetraConnection hat ein paar weitere Details zutage gefördert, die für diesen Eintrag relevant sind.

Update 2: JPGames hat DIE Nachricht schlechthin gebracht, was Kämpfe angeht.

Gameplay

Final Fantasy XIII durfte sich harsche Kritik in Sachen Gameplay gefallen lassen (von der Presse und den Fans gleichermaßen), die auch ich nicht widerlegen kann. Ein ganz großes Manko war die Linearität. GameTrailers fasst es für mich immer noch am besten zusammen:

„Ihr folgt ständig einem Punkt auf der Karte, der eine Cutscene, einen Bosskampf oder beides auslöst.“

Square Enix reagiert darauf mit sogenannten „Live Triggern“. Nun ist es möglich während des Storyablaufs sich für mehrere Handlungswege zu entscheiden. Linearität ade! Darüber hinaus kann man sich nun mit den NPCs unterhalten, die in der Umgebung herumlaufen. Teammitglieder laufen frei herum und beginnen Unterhaltungen mit anderen NPCs ihrerseits.

XIII-2 wird auch ein neues Dungeon System bekommen, das sich „Unstable Rift“ nennt. Ein solches konnte man bereits in den Trailern begutachten: man muss Kristalle aufsammeln, während die Platten über die man geht sich auflösen. Löst man diese Puzzle kann man z. B. einen Gegner im bevorstehenden Kampf schwächen wie es in der E3 2011 Demo bei Atlas der Fall war.

Historia Crux

Nächstes Gameplay Feature ist „Historia Crux“. Damit ist es möglich durch die verschiedenen Zeitperioden zu reisen und bereits besuchte Orte neu zu erkunden oder einfach zu ihnen zurückreisen zu können. Wie im vorhergehenden Teil erklärt wird in XIII-2 die Zeitrechnung nach dem Fall von Cocoon neu berechnet (AF = After Fall, also nach dem Fall von Cocoon eben). Um die verschiedenen Zeitepochen allerdings besuchen zu können muss man erst Artefakte finden, die man im Spiel verstreut finden kann. Es lohnen nicht nur die Schätze sondern auch verschiedene Endings! Wer genau hingeguckt hat sieht auch, dass man von hier aus speichern und ins Titelmenü zurückkehren kann. Zeitreisen sind immerhin anstrengend! 😉

Außerdem vergeben NPCs jetzt Aufgaben – Quests wenn man so will – die das Reisen erfordern, da ein bestimmter Gegenstand nur in einem bestimmten Areal zu einer bestimmten Epoche vorkommt.

Damit lässt Square Enix wieder den Spieler entscheiden, wie er die Story erleben will. Ein nicht zu oft vorkommendes Phänomen in der heutigen Spieleindustrie. Dafür dass SE zuerst wieder nur effektreiches Kino spielen lassen wollte haben sie diesmal wieder mehr zu den Wurzeln zurückgefunden.

Toriyama bestätigte außerdem, dass ein „New Game+“ in XIII-2 anders realisiert werden soll als zuvor in X-2. Auf jeden Fall soll man sich seinen alten Spielstand von XIII aufheben, um ebenfalls noch ein paar In-game Boni abzugreifen.

Kampf

Noel attackiert ein Monster

Wie im Vorgänger hält das Command Synergy Battle mit den bekannten Paradigmen erneut Einzug. Anders ist allerdings, dass einige Gegner nicht mehr auf dem Feld sichtbar sind, sondern Zufällig auftauchen. Den Rest sieht man aber noch rumlaufen. Zusätzlich hat man nun bessere Möglichkeiten einen Präventivschlag zu starten. Dabei hilft die „Mog Clock“. Befindet sich ein Gegner auf dem Feld in der Nähe wird sie eingeblendet und läuft in drei Stufen ab: Grün, Gelb, Rot. Kann man den Gegner auf dem Feld erwischen, während der Zeiger im grünen Bereich ist startet man einen Präventivschlag mit Boni. Gelb ist unter völlig normalen Bedingungen. Lässt man sich aber so viel Zeit, dass der Zeiger ins den roten Bereich wandert haben die Gegner die Überhand und man muss mit Debuffs rechnen, was Kämpfe schwieriger gestaltet. NPCs in der Nähe unterstützen den Spieler, indem sie die Monster auf dem Feld schwächen, bevor man selbst zuschlägt.

Über den „Feral Link“ kann man sich gezähmte Monster zur Unterstützung rufen und ihre Spezialangriffe nutzen. Diese Monster können ebenfalls gelevelt und sogar mit Accessoires ausgerüstet werden. Ist die Feral Link-Leiste vollständig geladen wird richtig hart ausgeteilt (innerhalb einer Cinematic Action). Das mag jetzt so wirken, als ob Beschwörungen völlig aus dem Nachfolger ausscheiden. Aber das stimmt so nicht, denn in Valhalla gibt es sie weiterhin – aber auch nur dort. Weiterhin haben Klima und Wetter im jeweiligen Gebiet auch Einfluss auf den Kampf und der Gruppe treten von Zeit zu Zeit Gast-Charaktere bei.

Serah in einer Cinematic Action
Serah in einer Cinematic Action

Ein gänzlich neues Element stellen die Cinematic Actions dar. Obwohl Quicktime Events im allgemeinen nichts neues sind werden sie mit XIII-2 das erste Mal in die Serie eingeführt. Mit Cinematic Actions kann man in einem Kampf durch Folgen der Bildschirmanweisungen die Oberhand gewinnen (drücke X, hämmer‘ auf Kreis, zieh den Analogstick nach unten, etc). Es ist aber nicht schlimm, wenn man diese nicht schafft.

Erinnert ihr euch auch noch daran, wie es nervig war, dass es Game Over hieß, wenn der Anführer ins Gras gebissen hat? Vergesst das: Aufmerksamen Fans ist eine Option in Kampf-Shots aufgefallen, die sich „Leader Change“ nennt. Damit wechselt man den Anführer während der Kämpfe, d. h. wenn der Heiler mal wieder nur Dummfug macht nehmt ihr das einfach mal schnell selbst in die Hand. Und Schockschwere Not: der Anführer DARF sogar sterben während ihr ihn Kontrolliert! Es heißt wie gehabt nur noch Game Over, wenn alle Team-Mitglieder weg von Fenster sind! Waffen und Accessoires kann man wieder wie gehabt kaufen, die Crème de la Crème bekommt man aber nur durch Umbauen, wie sich das so gehört. Das hört sich schon wieder eher nach Final Fantasy an!

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