Verkorkstester. Tag. EVER.

Geldmangel und höhere Gewalt

Mein heutiger Tag hätte nerviger nicht sein können. Nicht nur, dass es Amazon nicht hinbekommt Sachen nachzubestellen, die ich gerne zu einem Preis hätte, der in meinem Budgetrahmen liegt (und keine f*ck drei Euro darüber dank Versandt), es muss auch noch am Friedrich-Ebert-Platz crashen, sodass der Straßenbahnbetrieb dahinter vollkommen ausfällt. Und das noch, wo ich mich mit einem guten Freund am Nürnberger Hauptbahnhof treffen wollte, der schon 1:30 Stunden auf mich dort wartete! Glücklicherweise konnte ich gut genug das öffentliche Verkehrsnetz navigieren, um noch rechtzeitig einzutreffen. Aber eins nach dem anderen.

Amazon und seine unerträgliche Preisfluktuation

Wer öfter auf Amazon etwas bummelt und vielleicht ein Objekt seines Begehrs entdeckt hat, es sich aber nicht leisten kann, da nicht genug Geld, der durfte sich sicherlich schon einmal die Wartezeit auf das fehlende Geld damit versüßen, die heftig schwankenden Preise mit Bangen zu verfolgen.

In meinem Fall betrifft es das Nokia 5800 Xpressmusic (Rot). Anfangs zu einem sehr ansprechenden Preis (ca. 250 Euro) ist es in der Zeit, in der ich auf das entsprechende Kleingeld warten musste permanent im Preis gestiegen und kurzzeitig gefallen. Ein Blick auf sämtliche Anbieter brachte mir Klarheit, warum das so ist.

Amazon vertreibt nämlich nicht nur selbst die auf ihrer Seite angebotene Ware, sondern lässt auch andere Anbieter darauf gleiche Produkte anbieten, die natürlich alle andere Preise für ein angebotenes Produkt angeben. Wenn nun genanntes Produkt bei einem Anbieter vergriffen ist, zeigt Amazon automatisch den Preis des nächsten Anbieters an, der die Ware tatsächlich auch versandfertig auf Lager hat. Trotzdem kann man auch auf vergriffene Angebote zurückgreifen. Als ich aber das letzte Mal bei einem Anbieter bestellt habe, der das Produkt erst wieder nachbestellen muss (der Dissidia: Final Fantasy Soundtrack), endete damit dass Amazon mich und alle anderen Interessenten hat ausbrennen lassen – der Artikel wurde nie nachbestellt, geschweige denn geliefert. Ich habe ihn dann teurer, aber sicherer im Ultra Comix gefunden und gekauft. Doch ich schweife ab.

Der Spitzenpreis für das Nokia 5800 Xpressmusic belief sich seitdem ich es von Amazon kaufen wollte auf beinahe 300 Euro. Das Blaue hingegen blieb im Preis unverändert. Ist das Rote vielleicht so beliebt, dass es so schnell vergriffen ist? Schließlich zeigt Amazon nur den Preis für Anbieter an, die sofort liefern können. Und der besonders billige Preis war von Amazon direkt. Nun war ich gezwungen das Blaue zu nehmen, obwohl ich ja eigentlich das Rote wollte, weil der Preis des Roten zuzüglich Versandkosten mein Budget um drei Euro überstiegen hätte. Aber letzten Endes zählte deswegen nur noch das Gerät und seine Funktionen für mich, an die Farbe werd ich mich schon noch gewöhnen. (Falls ihr selbst nachschauen wollt, wie viel das Handy kostet: der Preis ist jetzt wieder unten, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bist der Preis wieder steigt, die Mechanik hab ich euch ja erklärt)

Taxen ersetzen Straßenbahnen

Heute hat es wie schon gesagt beim Friedrich-Ebert-Platz gekracht. Aus einem nebenbei mitgehörten Gespräch konnte ich raushören, ein LKW sei mit einer Straßenbahn zusammengestoßen sein. So ramponiert wie die Straßenbahn aussah konnte das auch gut möglich sein. Die untere Frontseite der Straßenbahnverkleidung war komplett abgelöst (man konnte die Mechanik begutachten) und die Tür nahe dem Führerhäuschen war ebenfalls zerknautscht und das Gals zur Undurchsichtigkeit zersprungen.

Aufgrund dessen hat sich die VAG mit den Taxibetreibern kurzgeschlossen und die Linien 4 und 9 durch Taxen ersetzt. Natürlich sind deren Kapazitäten stark eingeschränkt, weswegen die Bahnsteige dementsprechend gefüllter waren als sonst.

Es hat fast eine halbe Stunde gedauert, bis ich ein Taxi nehmen konnte, das mich von meiner Arbeit wegfahren konnte, doch nach zwei Stationen war auch schon wieder Schluss. Die nächste Straßenbahn hat aber gehörig auf sich warten lassen. Und ich einen Freund am Hauptbahnhof, der schon seit 1:30 Stunden auf mich wartete aus denen 2 wurden, bevor ich dort ankam. Glücklicherweise wusste ich noch, dass es bis zu Maxfeld nicht weit war und ich selbst mit meinem kaputten Knie zu Fuß dort hin kommen konnte. Schließlich macht so lange warten irgendwann auch keinen Spaß mehr. Doch wir haben uns ja noch treffen können, auf die U-Bahn ist eben manchmal doch mehr Verlass.

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